Vesuvio Cafe
The Verdict
"Kerouacs Bar. Bestellen Sie The Jack Kerouac und nehmen Sie einen Fensterplatz im Obergeschoss."
What you need to know
Vesuvio liegt an der Ecke Columbus Avenue und Jack Kerouac Alley, gegenüber der City Lights Bookstore. Die Bar befindet sich seit 1948 an dieser Adresse und ist eng mit den Beat-Generation-Schriftstellern verbunden, die in den 1950er Jahren hier tranken.
Die Beat-Verbindung
Der Künstler Henri Lenoir eröffnete Vesuvio 1948, um einen bohemienhaften Treffpunkt zu schaffen. Am 7. Oktober 1955 machte Neal Cassady (das Vorbild für Dean Moriarty in Kerouacs „On the Road“) hier Halt auf dem Weg zur Six Gallery-Poesielesung, bei der Allen Ginsberg erstmals „Howl“ vortrug. Die Beats machten die Bar zu ihrem regelmäßigen Treffpunkt.
Jack Kerouac wurde zum Stammgast. Eine oft erzählte Geschichte berichtet, dass er ein vereinbartes Treffen mit Henry Miller platzen ließ, um weiter im Vesuvio zu trinken. Allen Ginsberg, Lawrence Ferlinghetti, Dylan Thomas und Bob Dylan stehen alle auf der Liste der Schriftsteller und Musiker, die hier tranken.
Was Sie hier finden
Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1913 und wurde vom italienischen Architekten Italo Zanolini im Stil der Renaissance Revival entworfen. Das Interieur hat sich seit den 1950er Jahren nicht wesentlich verändert. Im ersten Stock gibt es Fensterplätze mit Blick hinunter auf die Gasse und hinüber zu City Lights. Die Wände sind bedeckt mit Kunst, Fotografien und geometrischen Collagen des Künstlers Shawn O’Shaughnessy, der jahrelang Notizbuchpapier gefärbt und lackiert hat, um detaillierte Muster zu schaffen.
Die Gäste heute sind eine Mischung aus Besuchern auf den Spuren der Beats, Stammgästen aus der Nachbarschaft, Künstlern nach Feierabend und Laufkundschaft von der Columbus Avenue.
Was man trinken sollte
Der Haus-Cocktail ist The Jack Kerouac: Rum, Tequila, Orangen- und Cranberrysaft, Limette, serviert in einem Bucket-Glas. Der Bohemian Coffee (Weinbrand, Amaretto, Zitronenzeste) ist das andere Hausgetränk. Bier und Wein stehen ebenfalls auf der Karte. Die Bar serviert kein Essen.
Wann man hingehen sollte
Nachmittags ist es ruhiger. Die Fensterplätze im oberen Stock blicken auf die Gasse. Abends wird es voller, besonders an Wochenenden.
Die Jack Kerouac Alley, die die Columbus Avenue mit der Grant Avenue verbindet, wurde 1988 umbenannt und 2007 in eine reine Fußgängerzone umgewandelt. Literaturzitate sind in den Bodenbelag eingelassen; Wandgemälde bedecken die Wände.
What to drink
The Jack Kerouac (rum, tequila, OJ, cranberry, lime), Bohemian Coffee (brandy, amaretto, lemon twist), solid beer and wine