The Saloon
The Verdict
"Die älteste Bar der Stadt. Kommen Sie wegen des Live-Blues."
What you need to know
Die Geschichte
Ferdinand Wagner eröffnete hier Wagner’s Beer Hall, als die Straße noch Dupont hieß und North Beach am Rand der Barbary Coast lag. Die Holzbar, an der man sich heute anlehnt, wurde außerhalb der Vereinigten Staaten gebaut und in den 1860er Jahren hierher verschifft. Wagner lebte mit seiner Familie im Obergeschoss und führte das Lokal, bis sein Sohn übernahm.
Das Erdbeben und Feuer von 1906 legten den größten Teil des Viertels in Schutt und Asche; The Saloon überstand es. Die romantische Version der Geschichte erzählt, dass Marineleute einen Feuerwehrschlauch über Telegraph Hill von der Bucht bis hierher spannten, um die im Obergeschoss lebenden Frauen zu retten. Historiker haben Belege dafür gefunden, dass in jener Nacht mehrere Feuerwehrschläuche in der Gegend im Einsatz waren, doch Volkszählungsunterlagen von 1900 zeigen an dieser Adresse keine Prostituierten (nur einen Musiker, einen Barkeeper, einen Koch und einen Maurer). Wie auch immer die genaue Geschichte lautet, das Holzgebäude blieb verschont, während die meisten Gebäude ringsum niederbrannten.
Während der Prohibition lief die Bar als „The Poodle Dog Cafe“. Als die Prohibition 1933 aufgehoben wurde, kehrte sie als Biergarten zurück. Der Name änderte sich noch mehrmals. 1984 wurde daraus The Saloon.
Was Sie erwartet
Der Boden weist mit Wachs gefüllte Einschusslöcher von früheren Pokerrunden auf. Verlierer schossen nach unten; ein Schuss zur Decke hätte riskiert, jemanden im Obergeschoss zu treffen. Die Wände sind dunkel gehalten, die Beleuchtung minimal. Live-Blues von der kleinen Bühne.
Live-Musik gibt es jeden Abend von etwa 16 bis 1:30 Uhr, meist teilen sich zwei Bands den Abend. An den meisten Abenden kein Eintritt; samstags wird Eintritt verlangt.
Nur Barzahlung. Ein Bier kostet etwa $5.
Wann man hingehen sollte
Sonntagnachmittags findet eine seit langem etablierte Blues-Jamsession statt. An Wochentagen ist es ruhiger und man kommt leichter an einen Platz nahe der Bühne. Samstagabende sind überfüllt und kostenpflichtig.
What to drink
Cheap beers (~$5), cash only — no cocktails, no craft beer, no pretension